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Das Filzhandwerk hat eine lange Geschichte - Filzen gehört zu den ältesten Techniken der Textilherstellung. Wissenschaftliche Schätzungen gehen davon aus, dass die menschliche Kenntnis von Filz und seiner Herstellung min. ca. 8000 v. Chr. (mittlere Steinzeit) anzusetzen ist. Das historische gefilzte Gegenstände älteren Datums kaum auffindbar sind, liegt wohl daran, dass Filz ein gut kompostierbares Material ist. Die ältesten archäologischen Funde, die den Umgang mit Filz dokumentieren, lassen sich frühestens in die Zeit ca. 3000 v. Chr. (jüngere Steinzeit) zurückdatieren. Neben Kleidung wurden auch Gebrauchsgegenstände wie z.B. Teppiche oder Zelte gefilzt.


Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten zu Filzen: Trockenfilzen oder auch Nadelfilzen und Nassfilzen. Weitere modere Filztechniken wie Crazy Filz, Nunofilz, Filzen in der Waschmaschine usw. bauen lediglich auf die beiden Filzgrundtechniken auf oder sind Varianten der Grundtechniken. Die ursprüngliche Filztechnik war wohl die des Nassfilzens. Am Anfang war den Menschen wohl gar nicht bewusst das sie filzen. Tierhaare wurden seit langer Zeit zum wärmen und abdichten genutzt, nach einiger Zeit sind diese dann durch Reibung und Feuchtigkeit verfilzt. Aus dieser Eigenschaft wurde mit der Zeit die erste Filztechnik entwickelt - das Nassfilzen. Filz lässt sich daher mit einfachen Mitteln herstellen: Schafwolle (vom Wollschaf) wird in feinen Lagen geschichtet und anschließend mit warmem Wasser und Seifenlauge so lange gewalkt und geknetet, bis sich die Fasern zu einem geschlossenen Gewebe verbinden.


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