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Das Walken von Webstoffen ist bereits seit der Bronzezeit bekannt. Wolle enthält Wollfett, welches die Fasern geschmeidig hält und schon relativ Wasser abweisend ist. Um ein Gewebe noch weiter zu verdichten, hat man es gewalkt. Unter Druck, Wärme und Zugabe von Walkflüssigkeit (Filzlauge) verdichten sich die Fasern - sie verfilzen. Zum Walken nutze man zunächst wohl die eigenen Füße mit denen der Stoff "getreten" wurde, außerdem könnte man sich vorstellen, dass der Webstoff um Baumstämme gerollt wurde. Die erste Walkmühle in der der Vorgang des Walkens "maschinell" durchgeführt wurde, wird in Deutschland urkundlich im 12. Jahrhundert erwähnt. Zur weiteren Veredelung eines Walkstoffes gehört das Aufrauen des Gewebes. Mit Hilfe von Wollkratzern raute man den dichten Walkstoff auf, damit sich ein isolierendes Luftpolster in dem aufgerauten Gewebe bilden konnte. Dieses schützte noch mehr vor Kälte, aber auch Wärme. Die frühen Walkstoffe ähneln den heutigen Lodenstoffen.


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